Katalanische Küche: La Mona

Endlich wieder Schokolade! La Mona ist die katalanische Form der Ostertorte. Bei der Zubereitung darf also keinesfalls an Zucker, Sahne und Schokolade gespart werden. Nach 40 Tagen Fastenzeit wird die Mona traditionell am Ostermontag gegessen. In Katalonien ist der Ostermontag ein Feiertag und heißt Dia de la Mona. Der Name kommt vom arabischen Wort „munna“ und bedeutet „Gaumenschmaus“.

La MonaBei der Zubereitung der Mona sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Als Teig eignet sich ein einfacher Rührteig oder Biscuit (bizcocho). Üblicherweise wird der Teig nach dem Backen mit einigen Schichten Marmelade und/oder Schlagsahne gefüllt und schließlich rundherum mit einer Schokoglasur überzogen.

Oben auf die Mona darf alles, was bunt oder aus Schokolade ist. Typisch sind vor allem große Schokoeier oder Schokohasen. Bunte Zuckerperlen, Mandelsplitter oder Sahneverzierungen sorgen für Abwechslung. Oft werden auch bunte Federn oder kleine Stoffküken auf die Mona gesteckt. Es muss also nicht alles essbar sein, denn das Auge isst mit.

Die katalanische Form der Mona ist wirklich besonders süß. In anderen Regionen Spaniens wird La Mona durchaus unterschiedlich zubereitet. In Valencia besteht sie zum Beispiel aus Hefeteig und statt Schokolade werden bunt bemalte hartgekochte Eier zur Verzierung verwendet. In Galizien wird die Mona traditionell in Form eines Kranzes gebacken.

Bon profit!